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Graved Lachs hausgemacht

Graved Lachs hausgemacht
Fotograf: Fotolia

Viele Feste feiert man auch in Norwegen jedes Jahr. Die kulinarische Konstante dabei ist Graved Lachs. Am liebsten machen wir diesen auch selbst zu Hause. Hier zeigen wir, wie das ganz einfach geht.

Gravlaks heißt eigentlich eingegrabener Lachs. Da es früher keine Kühlschränke gab, grub man den frischen Lachs in Norwegen in die Erde ein und beschwerte ihn mit einem schweren Stein. Ziel war es, den frischen Lachs länger frisch zu halten. Obwohl es heute auch in Norwegen Kühlschränke gibt, ist diese Tradition - in etwas anderer Form - geblieben: Graved Lachs ist ein typisch norwegisches Festtagesessen, dass die Norweger seit vielen Jahrhunderten an Weihnachten, Neujahr und Ostern essen.

Familie an Weihnachten

Viele machen ihren Graved Lachs am liebsten selbst. Erstaunlich wie wenig Können es braucht, um ein so festliches Gericht zu machen: Für die Beize Salz, Pfeffer, Zucker, gehackten, frischen Dill und etwas Aquavit in einer Schüssel vermengen. Die Lachsseite auf ein mit Frischhaltefolie ausgelegtes, flaches Gefäß legen und die Beize über den Lachs geben. Die Frischhaltefolie luftdicht einschlagen und ein schweres Brett auf den Lachs legen. Dann für 1-3 Tage in den Kühlschrank stellen, bevor der fertige Graved Lachs in Tranchen geschnitten und genossen werden kann.

Unser norwegischer Koch Daniel Madsen zeigt Ihnen im Film nochmals die einzelnen Schritte. Sie werden sehen, diese sind einfach und unkompliziert - wie eben auch die Norweger. Wir wünschen gutes Gelingen, großen Genuss und frohe Festtage!

So einfach geht Graved Lachs. Daniel Madsen zeigt, wie man es macht.

Daniel Madsen - Graved Lachs

Wie viele raffinierte Varianten es von Graved Lachs heute gibt, können Sie hier sehen.

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